Le Delizie Di Capua

DIE HALBWILDEN BERGOLIVEN.

Über vierhundert Jahre alte Bäume und ein paar jüngere. Sie stehen auf 670 Meter über Meer und wurden nie gepfropft, nie mit anderen Sorten ver­edelt. Halbwilde Bergoliven eben.


Halbwilde Bergoliven sind immun gegen Kälte und Schädlin­ge. Regelmässiges Auflockern des Bodens, etwas Beschnitt und eine Ladung Schafsmist im Frühling reichen ihnen. Der Mist sickert mit dem Regen in die Erde. Dann scheint die Sonne. Der Wind weht. Die Wildschweine grunzen. Kurz vor der Vollreife werden die Bergoliven von Hand gepflückt und zur Steinmühle gefahren.


Die Steinmühle ist das Beste für eine Bergolive. Das Mahlen in der Steinmühle verstärkt das Bouquet und den Geschmack der Bergoliven. Der Olivenbrei wird ganz langsam kalt gepresst und das austropfende Öl ungefiltert abgefüllt.

Für aromatisierte Öle werden Bergoliven zusammen mit Zitronen oder Peperoncini oder Rosmarin oder mit anderen Früchten kalt gepresst. Das ätherische Öl der Früchte mischt sich mit dem Olivenöl und gibt ihm das gewünschte Aroma.